Dienstag, 14. Oktober 2008 - Freitag, 17. Oktober 2008:

Schweizermeisterschaft der Informatikberufe

An der letzten Berufsweltmeisterschaft im November 2007 in Shizuoka/Japan haben die 40 Schweizer Berufsleute wiederum beste Leistungen erbracht. In der Nationenwertung gelang ihnen der dritte Platz, sie wurden Europabeste. Einzig Südkorea und Brasilien vermochten das erfolgreiche Team zu schlagen.


Seit 1997 ist die Schweizer Informatik an den Berufsweltmeisterschaften dabei. Die Vorbereitung dazu wurde in den letzten Jahren verstärkt. Das Schweizer Team wird aus den Schweizermeisterschaften rekrutiert und minutiös vorbereitet. Das ist zwar für die Betroffenen ein hartes Stück Arbeit und zeitintensiv, doch dient diese Vorbereitung vor allem auch der beruflichen Karriere. Wer an der WM gut abschnitt, wird das noch lange im Beruf spüren. Fachvorgesetzte und Experten werden diese Vorbereitung coachen und die Teilnehmenden stark fördern. Die zusätzliche psychologische Vorbereitung durch Swisscompetence ergänzt diese Vorbereitung und macht solche Spitzenleistungen erst möglich.

Teilnahmebedingungen

An den Schweizermeisterschaften 2008 der Informatik-Berufe sind Berufsleute oder Lehrlinge teilnahmeberechtigt.

Berufliche Voraussetzungen

Die Aufgaben der Schweizermeisterschaft stützen auf den Anforderungen der 4-tägigen Berufsweltmeisterschaft. Es kommen entsprechend ausgewählte Teilgebiete für eine eintägige Prüfung zum Einsatz. Die Aufgaben werden in Englisch formuliert. Nachstehend die Beschreibung der Anforderungen der Weltmeisterschaften. Für die Schweizermeisterschaft werden Musteraufgaben erstellt, die auf www.ict-skills.ch eingesehen werden können.

Trade 9 IT/Software Applikationen

Aufgabenstellung: Das Spektrum der Aufgaben an der WM umfasste verschiedene Bereiche der Entwicklung von Office-Anwendungen. Dot-Net-Programmierung. Dazu gehören: Erstellen von komplexen Dokumenten/Vorlagen/Formularen mit Macro-Unterstützung. Umfangreiche Tabellen mit Kalkulationen und Formeln für Berechnungen. Datenbanken für konkrete Anwendungen. Alles unterstützt mit Top-Präsentationen und Grafiken (mit Animationen in PowerPoint, Erstellung und Anpassungen von Bildmaterial mit Hilfe von Photoshop und CorelDraw). Zur Anwendung kommt die Microsoft-Palette.

WM-Schwierigkeitsgrad: Nach Einschätzung des Schweizer Experten könnten die Aufgaben von einem sehr guten Absolventen einer IT- oder Mediamatiker-Lehre gelöst werden.

Trade 17 Web Design

Aufgabenstellung: Das Spektrum der Aufgaben an der WM umfasste verschiedene Bereiche aus dem Alltag eines professionellen Web Designers/Developers. Dazu gehört der Design (inkl. Bewertung der Grafiken) und die Entwicklung von Webpages mit Shop (inkl. Planung, Skizzen, Storyboard, Layout, Dokument erstellen, Animation, Formulare, Templates, GUI, Layout, CSS, DB, CMS). Zur Anwendung kommen MySQL, PHP, CSS.

WM-Schwierigkeitsgrad:
Sehr hoch! Die Aufgaben können von einem Applikationsentwickler mit gutem Verständnis für Zielgruppe, Design und Typografie gelöst werden. Hoher Zeitdruck, ohne Zugriff auf das Internet oder eigene Unterlagen setzt voraus, dass der Kandidat die Materie aus dem "Ärmel" schütteln kann und dabei keine Flüchtigkeitsfehler macht, da die Zeit für Tests und Fehlersuche sehr knapp ist.

Trade 39 Netzwerktechnik

Aufgabenstellung WM: Die täglich getrennten Aufträge sind in Fallstudien eingepackt, die eine reale Situation abbilden sollten. Themen waren:

  • a) «home computing»: Aufbau eines Heimnetzwerkes mit 3 PCs ohne Switch, Material mit HW- und SW-Fehlern ausgestattet, die zuerst gefunden werden mussten. Einen weiteren PC mussten die Kandidaten aus den klassischen Einzelkomponenten komplett zusammenbauen.

  • b) «small business computing» mit Schwerpunkt Server als Fileserver und Domänencontroller.

  • c) WAN zwischen zwei lokalen Standorten simulieren. Kenntnisse im Bereich WAN, VLAN, Routingtabellen, Subnetz.

  • d) Sicherheit: LAN, WAN und DMZ aufbauen. Tunnel WAN/LAN via VPN; hacksichere DMZ aufbauen mit Aufzeichnung von Zugriffen.


Schwierigkeitsgrad WM:
Neben den Betriebssystemen Windows und Linux ist auch tiefes CISCO-Know-how gefragt. Die Kandidaten arbeiten mit CISCO PIX Firewalls, CISCO Router und CISCO Switchs. Zudem ist Knowhow im WLAN Bereich inkl. den gängigsten Verschlüsselungsmöglichkeiten stark von Vorteil.

Event Kategorie:
 Aus- und Weiterbildung

Location:


Biel
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Programm:

  • 14. Oktober 2008: Trade 9: IT/Software Applikationen

  • 15. Oktober 2008: Trade 17: Web Design

  • 16. und 17. Oktober 2008: Trade 39: Netzwerktechnik

Anmeldung:

Hier können Sie die Anmeldung herunterladen


Manuel Hachem:

Ein guter Informatiker ist ein guter Ingenieur

Manuel Hachem ist Software Engineer beim Technologie- und Beratungsunternehmen Zühlke. Er ist Ingenieur mit Leib und Seele. Als guter Entwickler muss er auf die Bedürfnisse vieler Menschen eingehen können. Weshalb ein grosser Teil seiner Arbeit aus Kommunikation besteht.

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Der Funke springt zu den Mädchen

Frauen in der IT Branche zu finden, ist wie die Stecknadel im Heuhaufen zu suchen. Um diesem Trend entgegen zu wirken, engagiert sich die Julius Bär Bank während der informatica08 für die Förderung junger Frauen.

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