IT-Standort Schweiz:

1'700 Informatiker-Abschlüsse

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25. August 2008 / Foto by I-CH.ch

Im Sommer 2008 haben rund 1700 Informatikerinnen und Informatiker ihre Ausbildung abgeschlossen und das eidgenössische Fähigkeitszeugnis erworben. Die besten Arbeiten werden am Tag der Informatik ausgezeichnet.

Die Schweiz hat 1700 neu gebackene Informatikerinnen und Informatiker! Das erfreulichste daran ist, dass das Niveau der Absolventen sehr gut ist. Das belegen ihre Abschlussarbeiten, denn auch in der Informatik ist es üblich, dass die Lernenden gegen Schluss ihrer Ausbildung eine 10 bis 20-tägige Praxisarbeit bewältigen, in welcher sie nachweisen müssen, dass sie nun Fachpersonen sind. Diese Arbeiten sind im Idealfall Kundenprojekte oder interne Arbeiten. Zum zweiten Mal wurden nun die schweizweit besten Arbeiten ermittelt und durch ein Team aus Experten beurteilt und klassiert. Die besten 20 Arbeiten werden am Tag der Informatik am Stand der Zürcher Lehrmeistervereinigung Informatik ausgestellt. Um 16.00 Uhr werden auf der Bühne im Hauptzelt die besten Informatikerinnen und Informatiker dieses Jahres speziell geehrt.

Ein Blick auf die Arbeiten zeigt, dass hier hervorragende Leistungen professionell erbracht wurden. Bei den Applikationsentwickler sind das zum Beispiel Webapplikationen oder Applikationen für Verwaltungs- und Betreuungsaufgaben. Die Systemtechniker richten zum Beispiel grössere Testumgebungen ein, automatisieren den Rechenzentrumsbetrieb oder virtualisieren Serverdienste. Die Supporter haben zum Teil ein etwas anderes Prüfungssystem: Sie erhalten einen auf acht Stunden bemessenen Auftrag, den sie innerhalb eines Tages unter ständiger Beobachtung von Experten auszuführen haben. Dazu gehören zum Beispiel Reparaturen, Assemblierung von Systemen, Netzwerk-Einbauten. Die Auszeichnung der besten Praxisarbeiten ist eine Massnahme der Talentförderung. Eine weitere bilden die Berufsmeisterschaften. Im Oktober wird die Schweizermeisterschaft der Informatikberufe durchgeführt, die auch der Nomination der Teilnehmer an der Berufsweltmeisterschaft 2009 in Calgary dient.

Im August beginnt jeweils auch das neue Lehrjahr. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass ein kleiner Aufwärtstrend stattfindet. In diesen Tagen haben 1700 Lehrlinge, 150 Informatikmittelschüler, 150 Privatschüler und rund 100 Erwachsene im Umsteigerlehrgang die Informatikgrundausbildung begonnen. Womit erstmals die 2’000-er Grenze überschritten wird. Das ist nötig, werden doch jährlich rund 6'000 Informatiker pensioniert. Knapp 60% der Schweizer Informatiker sind über 40 und somit in der zweiten Karrierehälfte. Sie werden innert 20 Jahren auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen! Es ist also dringend, mehr Lehrstellen zu schaffen, um die zentralen Teile der Wertschöpfung in der Informatik auch künftig in der Schweiz zu behalten.

Die Informatiklehre gibt es seit 1994, bis heute haben 12'400 diese Ausbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis abgeschlossen.

Manuel Hachem:

Ein guter Informatiker ist ein guter Ingenieur

Manuel Hachem ist Software Engineer beim Technologie- und Beratungsunternehmen Zühlke. Er ist Ingenieur mit Leib und Seele. Als guter Entwickler muss er auf die Bedürfnisse vieler Menschen eingehen können. Weshalb ein grosser Teil seiner Arbeit aus Kommunikation besteht.

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Berufsmeisterschaften:

6. Schweizermeisterschaft der Informatikberufe – hohe Beteiligung und sehr gute Resultate

Vom 14. bis 17. Oktober fand im Communications-Center in Biel die sechste Auflage der Informatik- Berufsmeisterschaft statt. 65 junge Informatikerinnen und Informatiker nahmen an der Schlussrunde teil. Sie arbeiteten während je einem Tag an anspruchsvollen Aufgaben in drei Berufsschwerpunkten.

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Girls go for IT:

Der Funke springt zu den Mädchen

Frauen in der IT Branche zu finden, ist wie die Stecknadel im Heuhaufen zu suchen. Um diesem Trend entgegen zu wirken, engagiert sich die Julius Bär Bank während der informatica08 für die Förderung junger Frauen.

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Die 14. Schweizer Informatik-Olympiade :

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An der IT-Fachtagung in Zürich Ende September diskutierten namhafte Experten über den Informatik- Standort Schweiz.

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Informationsnachmittag:

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Am 9. September fand in Bern die erste Veranstaltung im Rahmen der informatica08 statt. Das Echo auf die Einladung war gross: bereits nach kurzer Zeit war die Veranstaltung ausgebucht.

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